Marvin Grieger, Stefan Sauer:
Wiederverwendbarkeit von Migrationswissen durch Techniken der modellgetriebenen Softwareentwicklung. In Stefan Wagner und Horst Lichter (eds.): Software Engineering 2013 Workshopband. GI, Köllen Druck+Verlag GmbH, Bonn, pp. 189-200
(2013)
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@inproceedings{GSSEDFF2013,
author = {Marvin Grieger AND Stefan Sauer},
title = {Wiederverwendbarkeit von Migrationswissen durch Techniken der modellgetriebenen Softwareentwicklung},
booktitle = {Software Engineering 2013 Workshopband},
year = {2013},
editor = {Stefan Wagner und Horst Lichter},
pages = {189-200},
publisher = {GI, K{\"o}llen Druck+Verlag GmbH, Bonn},
journal = {Software Engineering 2013 Workshopband}
}
Fabian Christ:
Automatische Kompatibilitätsprüfung Framework-basierter Anwendungen. PhD thesis, Universität Paderborn
(2012)
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Software-Architekturen betrieblicher Informationssysteme bestehen aus Architekturbausteinen wie Frameworks, Komponenten und Bibliotheken. Die Entwicklung dieser Architekturen unter Einbeziehung wiederverwendbarer Architekturbausteine ist eine Voraussetzung einer industriell organisierten Software-Entwicklung. Für eine effiziente Trennung der Zuständigkeiten werden dabei häufig Architekturbausteine von Drittanbietern wiederverwendet.
Frameworks als erweiterbare Architekturbausteine bieten besondere Vorteile. Sie erlauben sowohl die Wiederverwendung der Funktionalität als auch der durch das Framework vorgegebenen Software-Architektur. Beispiele sind Frameworks für Benutzungsoberflächen oder für die Anbindung von Datenbanken. Durch Implementierung anwendungsspezifischer Erweiterungen wird ein Framework für den konkreten Anwendungsfall angepasst. Eine Anwendung, deren Software-Architektur ein Framework einsetzt, benutzt das Framework über dessen Erweiterungspunkte.
Im Laufe der Evolution einer solchen Anwendung entsteht häufig die Situation, dass das Framework durch eine neuere Version aktualisiert werden soll. Die Aktualisierung enthält das Risiko, dass Inkompatibilitäten zwischen bestehender Anwendung und neuer Framework-Version auftreten, die wiederum zu aufwendigen Anpassungen führen. Daher müssen mögliche Inkompatibilitäten vor der Aktualisierung erkannt und bewertet werden. Nach aktuellem Stand der Technik ist dies nicht möglich, so dass es in der industriellen Praxis zu unvorhergesehenen Problemen verbunden mit hohen Kosten kommt.
Wir stellen ein Verfahren zur automatischen Kompatibilitätsanalyse Framework-basierter Anwendungen vor, mit dem das beschriebene Problem gelöst wird. Durch eine Kombination aus Codeanalyse und neuartiger Framework-Beschreibung lassen sich mögliche Inkompatibilitäten vor Durchführung der Aktualisierung automatisch berechnen. Eine prototypische Implementierung des Verfahrens im Werkzeug »Companian« demonstriert die praktische Einsetzbarkeit unseres Verfahrens.
Für die Definition der benötigten Framework-Beschreibungssprache mittels Meta-Modellierung setzen wir die neuartige Modellierungstechnik der parametrisierten Meta-Modelle ein. Die Technik unterstützt unseren Ansatz einer anforderungsbasierten Wiederverwendung von Sprachen. Mit diesem Ansatz können bestehende Sprachen für Teilaspekte neu definierter Sprachen wiederverwendet werden. Unser pragmatischer Ansatz stellt dabei sicher, dass hierbei nur die Sprachen benutzt werden können, die syntaktisch und semantisch den geforderten Sprachen entsprechen.
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@phdthesis{Christ2012,
author = {Fabian Christ},
title = {Automatische Kompatibilit{\"a}tspr{\"u}fung Framework-basierter Anwendungen},
school = {Universit{\"a}t Paderborn},
year = {2012},
abstract = {Software-Architekturen betrieblicher Informationssysteme bestehen aus Architekturbausteinen wie Frameworks, Komponenten und Bibliotheken. Die Entwicklung dieser Architekturen unter Einbeziehung wiederverwendbarer Architekturbausteine ist eine Voraussetzung einer industriell organisierten Software-Entwicklung. F{\"u}r eine effiziente Trennung der Zust{\"a}ndigkeiten werden dabei h{\"a}ufig Architekturbausteine von Drittanbietern wiederverwendet.Frameworks als erweiterbare Architekturbausteine bieten besondere Vorteile. Sie erlauben sowohl die Wiederverwendung der Funktionalit{\"a}t als auch der durch das Framework vorgegebenen Software-Architektur. Beispiele sind Frameworks f{\"u}r Benutzungsoberfl{\"a}chen oder f{\"u}r die Anbindung von Datenbanken. Durch Implementierung anwendungsspezifischer Erweiterungen wird ein Framework f{\"u}r den konkreten Anwendungsfall angepasst. Eine Anwendung, deren Software-Architektur ein Framework einsetzt, benutzt das Framework {\"u}ber dessen Erweiterungspunkte.Im Laufe der Evolution einer solchen Anwendung entsteht h{\"a}ufig die Situation, dass das Framework durch eine neuere Version aktualisiert werden soll. Die Aktualisierung enth{\"a}lt das Risiko, dass Inkompatibilit{\"a}ten zwischen bestehender Anwendung und neuer Framework-Version auftreten, die wiederum zu aufwendigen Anpassungen f{\"u}hren. Daher m{\"u}ssen m{\"o}gliche Inkompatibilit{\"a}ten vor der Aktualisierung erkannt und bewertet werden. Nach aktuellem Stand der Technik ist dies nicht m{\"o}glich, so dass es in der industriellen Praxis zu unvorhergesehenen Problemen verbunden mit hohen Kosten kommt.Wir stellen ein Verfahren zur automatischen Kompatibilit{\"a}tsanalyse Framework-basierter Anwendungen vor, mit dem das beschriebene Problem gel{\"o}st wird. Durch eine Kombination aus Codeanalyse und neuartiger Framework-Beschreibung lassen sich m{\"o}gliche Inkompatibilit{\"a}ten vor Durchf{\"u}hrung der Aktualisierung automatisch berechnen. Eine prototypische Implementierung des Verfahrens im Werkzeug »Companian« demonstriert die praktische Einsetzbarkeit unseres Verfahrens.F{\"u}r die Definition der ben{\"o}tigten Framework-Beschreibungssprache mittels Meta-Modellierung setzen wir die neuartige Modellierungstechnik der parametrisierten Meta-Modelle ein. Die Technik unterst{\"u}tzt unseren Ansatz einer anforderungsbasierten Wiederverwendung von Sprachen. Mit diesem Ansatz k{\"o}nnen bestehende Sprachen f{\"u}r Teilaspekte neu definierter Sprachen wiederverwendet werden. Unser pragmatischer Ansatz stellt dabei sicher, dass hierbei nur die Sprachen benutzt werden k{\"o}nnen, die syntaktisch und semantisch den geforderten Sprachen entsprechen.}
}
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DOI]
Baris Güldali, Stefan Sauer, Perdita Löhr:
Entwicklung eines Softwarewerkzeugs für die modellgetriebene Migration betrieblicher Informationssysteme. In Udo Kelter (eds.): Proceedings of the Workshop Modellbasierte und Modellgetriebene Softwaremodernisierung (MMSM 2012). Softwaretechnik-Trends, vol. 32, no. 2, pp. 5-6
(2012)
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@inproceedings{GSL2012,
author = {Baris G{\"u}ldali AND Stefan Sauer AND Perdita L{\"o}hr},
title = {Entwicklung eines Softwarewerkzeugs f{\"u}r die modellgetriebene Migration betrieblicher Informationssysteme},
booktitle = {Proceedings of the Workshop Modellbasierte und Modellgetriebene Softwaremodernisierung (MMSM 2012)},
year = {2012},
editor = {Udo Kelter},
pages = {5-6},
publisher = {Softwaretechnik-Trends},
month = {Mai},
journal = {Softwaretechnik-Trends},
volume = {32}
}
[Link]
Marvin Grieger, Baris Güldali, Stefan Sauer:
Sichern der Zukunftsfähigkeit bei der Migration von Legacy-Systemen durch modellgetriebene Softwareentwicklung. In Udo Kelter (eds.): Proceedings of the 14th Workshop Software-Reengineering (WSR 2012). Softwaretechnik-Trends, vol. 32, no. 2, pp. 37-38
(2012)
[
Show BibTeX]

@inproceedings{GGSWSR142012,
author = {Marvin Grieger AND Baris G{\"u}ldali AND Stefan Sauer},
title = {Sichern der Zukunftsf{\"a}higkeit bei der Migration von Legacy-Systemen durch modellgetriebene Softwareentwicklung},
booktitle = {Proceedings of the 14th Workshop Software-Reengineering (WSR 2012)},
year = {2012},
editor = {Udo Kelter},
pages = {37-38},
publisher = {Softwaretechnik-Trends},
journal = {Softwaretechnik-Trends},
volume = {32}
}
[Link]
Fabian Christ, Jan-Christopher Bals:
Kompatibilitätsanalyse bei Evolution framework-basierter Anwendungen. In R. Reussner, A. Pretschner, S. Jähnichen (eds.): Proceedings of the 3rd Design for Future Workshop held at the Software Engineering 2011 Conference (SE2011), Karlsruhe (Germany). GI, LNI, vol. P-184, pp. 29-40
(2011)
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Show Abstract]

Die Entwicklung betrieblicher Informationssysteme basiert auf dem Einsatz von Frameworks. Diese bieten ein hohes Maß an Wiederverwendung und sind flexibel anpassbar. Mit der Evolution der eingesetzten Frameworks unabhängig von der Anwendung entsteht die Notwendigkeit, Frameworks durch neuere Versionen zu ersetzen, um Fehler zu beheben oder neue Funktionen benutzen zu können. Etwaige Inkompatibilitäten neuer Versionen erfordern Anpassungen an der Anwendung. In der Praxis entsteht das Problem, dass die erforderlichen Anpassungen schwierig zu bestimmen sind. In dieser Arbeit zeigen wir einen Ansatz zur automatischen Kompatibilitätsanalyse bei der Evolution framework-basierter Anwendungen.
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PDF] [
Show BibTeX]

@inproceedings{Christ2011,
author = {Fabian Christ AND Jan-Christopher Bals},
title = {Kompatibilit{\"a}tsanalyse bei Evolution framework-basierter Anwendungen},
booktitle = {Proceedings of the 3rd Design for Future Workshop held at the Software Engineering 2011 Conference (SE2011), Karlsruhe (Germany)},
year = {2011},
editor = {R. Reussner, A. Pretschner, S. J{\"a}hnichen},
pages = {29--40},
publisher = {GI},
abstract = {Die Entwicklung betrieblicher Informationssysteme basiert auf dem Einsatz von Frameworks. Diese bieten ein hohes Ma{\ss} an Wiederverwendung und sind flexibel anpassbar. Mit der Evolution der eingesetzten Frameworks unabh{\"a}ngig von der Anwendung entsteht die Notwendigkeit, Frameworks durch neuere Versionen zu ersetzen, um Fehler zu beheben oder neue Funktionen benutzen zu k{\"o}nnen. Etwaige Inkompatibilit{\"a}ten neuer Versionen erfordern Anpassungen an der Anwendung. In der Praxis entsteht das Problem, dass die erforderlichen Anpassungen schwierig zu bestimmen sind. In dieser Arbeit zeigen wir einen Ansatz zur automatischen Kompatibilit{\"a}tsanalyse bei der Evolution framework-basierter Anwendungen.},
series = {LNI},
volume = {P-184}
}